Die Kunst, sich und andere zu verändern

Die Kunst, sich und andere zu verändern


Es gibt sie – die Aha-Momente. Der Moment, wenn aus verschiedenen Mosaik-Steine auf einmal ein vollständiges Bild wird. Ich habe solche Momente in meinem Berufsleben erst ein paar Mal erlebt. Als ich z.B. von der Engpass-Konzentrierten Strategie zum ersten Mal hörte (das war irgendwann in 1993). Oder als ich im Oktober 2013 die Visioning-Technik kennenlernte. Beide Erlebnisse haben mein Berufsleben total verändert. Mit der Engpass-Konzentrierten Strategie kam der Moment, in dem ich mich selbständig machte. Und das Visioning-Seminar in Ann Arbor in den USA 20 Jahre später hat mein gesamtes Beraterleben verändert. Also schon ziemlich einschneidende Erlebnisse. Sicher gab es da noch ein paar mehr in meinem Leben, aber eben nicht so viele.

Der Moment der Erkenntnis, um den es hier geht, handelt von einer Matrix. Eine Matrix, die aus zwei einfachen Linien besteht und die das Potenzial hat, menschliches Verhalten zu erklären und zu verändern. Als ich das erste Mal von der ACT-Matrix hörte (ACT steht für Akzeptanz- und Commitment Therapie), hatte ich sofort das Gefühl, auf eine großartige Fährte gestoßen zu sein. Die Matrix liefert eine erstaunlich einfache Antwort auf die Frage, wie Menschen ihr Leben selber in die Hand nehmen können und sich verändern können. Damit hatte ich ein Instrument entdeckt, das ich seither in der Beratung einsetze und das erstaunliche Einsichten und Resultate ermöglicht. Doch genug der Vorschusslorbeeren: Vorhang auf für die Wertematrix.

Quellenangabe: Die Wertematrix ist die deutsche Variante der ACT-Matrix, die von Kevin L. Polk entwickelt worden ist (The ACT Matrix – A New Approach to Building Psychological Flexibility Across Settings & Populations, 2014 New Harbinger Publications).

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